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Brauchen Senioren einen Beirat?

Braucht die Gemeinde einen Seniorenbeirat? Oder einen Fahrdienst für ältere Menschen? Diesen und weitere Fragen will die Gemeinde Niedernwöhren in den kommenden Wochen mit einer Fragebogen-Aktion nachgehen.
„Da soll geklärt werden, wo nun Bedarf da ist“, sagte Monika Insinger (CDU), Mitglied des Sozialausschusses, die den Fragebogen erarbeitet hat. Denn bislang ist nicht klar, ob beispielsweise Interesse an der Gründung eines Seniorenbeirates besteht oder wo ehrenamtliche Hilfe notwendig ist. Vorstellbar sind nach den Worten Insingers beispielsweise ein Fahrdienst, Treffpunkte für Jung und Alt, gemeinsame Fahrten oder auch die gelegentliche Aushilfe im Garten. „Ein jüngerer Nachbar kann vielleicht mal einspringen“, so Insinger. Die Befragten können auswählen, ob ihnen ein bestimmter Punkt „sehr wichtig“, „wichtig“ oder „nicht so wichtig“ ist.
Verschickt werden sollen die Fragebögen Anfang August an Einwohner, die 65 Jahre oder älter sind. Das genaue Datum steht noch nicht fest, da laut Insinger noch einige Unterschriften fehlen. Nach Eingang sollen die Befragten vier Wochen Zeit bekommen, den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken, auf Wunsch auch anonym.
Nach Ablauf dieser Zeit werden die Fragebögen ausgewertet, und der Sozialausschuss kommt am 24. September erneut zusammen. Dann soll es eine Einladung zu einer gemeinsamen Versammlung geben. Der Sozialverband, so Insinger, habe bereits seine volle Unterstützung für das Projekt signalisiert.

Quelle: Schaumburger Nachrichten vom 26.07.2012